Trainingslager 2010

Die 14-köpfige Leichtathletiktrainingsgruppe der FSV Schwenningen verbrachte ihr diesjähriges Trainingslager unter der Anleitung von Walter Porsche im italienischen Cesenatico.
Sechs Tage verbrachte die 14-köpfige Gruppe in Cesenatico an der Adria, um sich für die kommende Freiluftsaison gut vorzubereiten. Mit zwei Kleinbussen ging es in den zu dieser Jahreszeit von Radlern und Leichtathleten beherrschten Badeort in der Region Emilia Romagna. Die diesjährige Gruppe zeichnete sich, wie schon in den letzten Jahren, durch eine Spitzenstimmung und super Harmonie aus. In diesem Jahr war die Zahl der jugendlichen und erwachsenen Sportlern ziemlich ausgeglichen, sodass sich eine homogene Mischung zwischen Jung und Alt bildete. Neben den Trainingseinheiten im Stadion durften natürlich auch einige Einheiten am Sandstrand nicht fehlen. Die Trainingseinheiten standen unter dem Schwerpunkt der Ganzkörperkräftigung, Grundlagenausdauer und der Koordination. An die Interessen und Schwerpunkte der Athleten angepasst, wurden hauptsächlich alle Lauf- und Wurfdisziplinen trainiert. Trotz verschiedener Disziplinschwerpunkte der einzelnen Athleten, gelang es Walter Porsche, jeden Athleten individuell und intensiv zu trainieren. Wie schon im Jahr zuvor wurde die Möglichkeit mit Rennrädern zu trainieren von angeschlagenen Athleten oder von denen, die etwas Abwechslung zum Stadion suchten, zur Erkundung des schönen italienischen Hinterlandes genutzt. Nach dem Training kam auch der Spaß nicht zu kurz. So standen auch Disziplinen wie Angeln, Baden im kalten Meer oder die Erkundung der Stadt mit Fahrrädern auf dem Trainingsplan. „Wir waren nun schon zum fünften Mal hier in Cesenatico, aber dieses Jahr hatten wir, bedingt durch die gute Wahl eines anderen Hotels den mit Abstand besten Aufenthalt. Ich bin sehr erfreut, dass jeder das Training, so wie es für ihn gut ist, durchgezogen hat. Wir hatten dieses Jahr eine unschlagbar tolle Gruppe zusammen, mit der nicht nur das Trainieren Spaß gemacht hat. Neben dem Training haben sich alle vorbildlich verhalten und der Spaß und Humor untereinander kam auch nicht zu kurz“, so ein hochzufriedener Trainer Walter Porsche am Ende des Trainingslagers. Wie Walter Porsche empfanden auch alle anderen Athleten, das in Stadionähe gelegene Hotel als echten Glücksgriff. So gab es bei allen drei Mahlzeiten eine Fülle an sehr frischen Köstlichkeiten am Buffet. Manch einer hatte schon Angst am Ende des Trainingslagers zugenommen zu haben und musste sich am Frühstücksbuffet gar bremsen. Die Athleten vom Moos fühlen sich nun bestens gerüstet für die kommende Saison und freuen sich auch schon wieder auf das nächste Jahr in Cesenatico. Nf

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Schöne Tage in Cesenatico erlebten die Athleten vom Moos: Thomas Pleil, Sebastian Orlowski, Fabian Lesniak, Elke Pleil, Felix Bauer, Christoph Bauer, Michael Fabisch, Harald Ückert, Martin Hefner, Nils Fabisch, Lucas Bauer und Trainer Walter Porsche (v.l.n.r)

Bronzemedallie bei DM in Rhede
Felix Bauer wird dritter im 800-Meter-Lauf
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von der FSV Schwenningen hat sich die lange Fahrt nach Rhede im Münsterland gelohnt. Er war in sensationeller Form und konnte sich im entscheidenden Lauf gegen starke Konkurrenten durchsetzen. Mit einer Schlusszeit von 1:55,86 auf die 800-Meter-Distanz war der Abstand zu den beiden vorderen Plätzen denkbar knapp. So reichte es Tobias Rub von der LG Ortenau Nord mit einer Zeit von 1:55,25 auf den 2. Platz. Gold ging an Marco Kürzdörfer aus Höchstadt an der Aisch. Der Bayer konnte mit seinem Resultat von 1:54,37 den amtierenden Deutschen Jugendmeister Michel Berning vom Sockel holen, der 2008 die 800 Meter in 1:54,67 gelaufen war.
Es waren schwere Läufe unter den hochsommerlichen Temperaturen im Stadion des Sportzentrums von Rhede. Bei den packenden Vorläufen zeigte das Thermometer zeitweise Werte von über 30 Grad. Dennoch boten die jungen Athleten hier schon Höchstleistungen. Bemerkenswert auch, dass die Ergebnisse in den Vorläufen teilweise sogar besser, als im Finale waren. So ging Felix Bauer im Vorlauf der B-Jugend bei 1:55,41 ins Ziel.
Weil aber auch die nächsten Wettbewerber durchaus schnell waren, sah es nach diesem Ergebnis nicht so aus, als ob Bauer schlussendlich unter die ersten Drei kommen würde. Denn zunächst waren noch Michael Peper (1:55,41) und Yannik Prinz (1:55,13) vor ihm. Im alles entscheidenden Finale zeigte Felix Bauer dann aber Nervenstärke und ging die Strecke taktisch an. Auf den letzten 150 Metern lief er zur Höchstform auf und ging so fast eine Sekunde vor seinem Verfolger Yannik Prinz über die Ziellinie. Michael Peper fand sich mit nur 1:57,00 sogar weit abgeschlagen auf dem 6. Platz wieder. Felix Bauers Trainer Walter Porsche ist mit seinem Schützling nach dieser Glanzleistung sehr zufrieden. Dieses Ergebnis zeigt ihm, dass sich sein Training gelohnt hat. Es sei absolut richtig gewesen, das Rennen verhalten zu beginnen und erst im letzten Drittel zusätzliche Kraftreserven zu mobilisieren. Besonders stolz ist der FSV-Trainer, dass der junge Dauchinger gegen so außerordentlich starke Gegner von renommierten Sportclubs aus dem gesamten Bundesgebiet die Bronzemedaille holen konnte. Bm/nq

Trainingslager an der Adria
Beste Bedingungen bei Saisonvorbereitung der FSV-Leichtathleten

Die 18-köpfige Leichtathletiktrainingsgruppe der FSV Schwenningen verbrachte ihr diesjähriges Trainingslager unter der Anleitung von Walter Porsche im italienischen Cesenatico.
Mehr als 50 auf der Bahn und am Strand gelaufene Kilometer und 500 Liegestützen pro Athlet: Mit einem kleinen Zahlenspiel resümierte Trainer Walter Porsche das überaus erfolgreiche und verletzungsfreie Trainingslager seiner FSV-Leichtathletikgruppe. Sechs Tage verbrachte die 18-köpfige Gruppe in Cesenatico an der Adria, um sich für die kommende Freiluftsaison gut vorzubereiten. Mit zwei Kleinbussen und einem Privat-PKW ging es in den zu dieser Jahreszeitvon Radlern und Leichtathleten beherrschten Touristenort. Die diesjährige Gruppe zeichnete sich, wie schon in den letzten Jahren, durch eine Spitzenstimmung und super Harmonie aus. In diesem Jahr waren auch einige Erwachsene bei der Gruppe, sodass sich eine homogene Mischung zwischen Jung und Alt bildete. Neben den Trainingseinheiten im Stadion durften natürlich auch einige Einheiten am Sandstrand nicht fehlen. Die Trainingseinheiten standen unter dem Schwerpunkt der Ganzkörperkräftigung und der Koordination. An die Interessen der Läufer angepasst, wurden hauptsächlich alle Lauf- und Wurfdisziplinen trainiert. Trotz verschiedener Disziplinschwerpunkte der einzelnen Athleten, gelang es Walter Porsche, jeden Athleten individuell und intensiv zu trainieren. Erstmals in diesem Jahr hatten angeschlagene Athleten oder die, die etwas Abwechslung zum Stadion suchten, die Möglichkeit mit dem Rennrad das schöne italienische Hinterland zu erkunden. Nach dem Training kam auch der Spaß nicht zu kurz. So standen auch Disziplinen wie Baden im kalten Meer, Eiswettessen oder der tägliche Cappuccino im Café um die Ecke, auf dem Trainingsplan. „Wir waren nun schon zum vierten Mal hier in Cesenatico, aber dieses Jahr hatten wir mit Abstand das beste Wetter. Ich bin sehr erfreut, dass jeder das Training, so wie es für ihn gut ist, durchgezogen hat. Wir hatten dieses Jahr eine unschlagbar tolle Gruppe zusammen, mit der nicht nur das Trainieren Spaß gemacht hat. Neben dem Training haben sich alle vorbildlich verhalten und der Spaß und Humor untereinander kam auch nicht zu kurz“, so ein hochzufriedener Trainer Walter Porsche am Ende des Trainingslagers. Die Athleten fühlen sich nun bestens gerüstet für die kommende Saison und freuen sich auch schon wieder auf das nächste Jahr in Cesenatico. nf

Fotos finden sie in unserer Bildergallerie.

Interview mit Felix Bauer

„Ich hatte das Gefühl, gar nicht von der Stelle zu kommen“
Felix Bauer

Der erste Lauf der Crossserie Zollern Schwarzwald fand in Unterkirnach statt. Die Läufer hatten schwere Bedingungen doch Felix Bauer (FSV) machten Schnee und Schneematsch wohl nichts aus. Er belegte über 1500 Metern bei einer Zeit von 5.43 Minuten den ersten Platz  der B-Jugend.

Vanessa Merkle:
Felix, 5.43 Minuten für 1500 Meter durch solch ein Gelände, welche Voraussetzungen braucht man für solch eine Leistung?
Felix Bauer: Viel Training, ich trainiere so 11-14 Stunden wöchentlich, mache Leistungstests beim Artzt, damit ich sehe, was ich noch trainieren kann. Natürlich braucht man auch einen guten Trainer, Talent und Motivation. Und man sollte so früh wie möglich anfangen zu laufen.

Vanessa:
Durch Schnee, Schneematsch, teilweise begleitet von heftigen Schneetreiben, was ist für Dich der Reiz bei einer solchen Crossserie mit zulaufen?
Felix: Also zu gewinnen natürlich, auch der Spaß am Geländelaufen, ein weiterer Reiz ist die  gute Besetzung und die gute Konkurrenz. Außerdem ist es eine gute Vorbereitung für die Sommersaison.

Vanessa:
Wie erging es Dir bei dem Lauf in Unterkirnach? Gab es einen Moment, an dem du bereut hast mitgelaufen zu sein?
Felix: Ja, kurz vor dem Start bereue ich es immer, bei fast jedem Lauf.

Vanessa: Beschreibe die heftigste Situation während des Laufs.
Felix: Es gab da einen ziemlich steilen Berg, den man zweimal  laufen musste. Beim ersten Mal musste ich einige überholen, weil ich einen sehr schlechten Start hatte. Das war gar nicht so leicht, denn ich hatte das Gefühl, gar nicht von der Stelle zu kommen.

Vanessa: Was war der schönste Moment?
Felix: Der schönste Moment ist nach dem Lauf, wenn man gewonnen hat.

Vanessa: Gab es etwas Besonderes in Unterkirnach?
Felix: Alle Altersklassen sind zusammen gestartet, man konnte sich also mit Spitzenathleten, wie zum Beispiel mit dem Weltmeister im Treppenlaufen messen und nicht nur mit Gleichaltrigen.

Vanessa: Gibt es Deine absolute Lieblingsstrecke und kann es Dir eigentlich matschig genug sein?
Felix: Ja, die Strecke in Unterkirnach, da gibt es steile Hügel und es ist schön matschig. Das war matschig genug (lacht).

Vanessa: Was sind deine Vorsätze und Ziele für das Jahr 2009?
Felix: Wieder an die Nationalspitze von Deutschland zukommen und zweiter, dritter, vierter oder auch erster zu werden.

Vanessa: Dann viel Glück für das Jahr 2009 und vielen Dank für das Interview.

Trainingslager in Cesenatico '08

Sport am Sandstrand - Schwenninger Leichtathleten im Trainingslager an der Adria
Wie in den beiden Jahren zuvor befand sich eine elfköpfige Leichtathletikgruppe der FSV Schwenningen mehrere Tage im Trainingslager in Cesenatico in Italien.

Schwenningen. Der von der Firma „T`Blade“ gesponserte Kleinbus erwies sich für die Ausgestaltung der Tage als sehr nützlich. Die Athleten absolvierten ihre ersten Spikes- beziehungsweise Freilufteinheiten der noch jungen Saison an fünf aufeinanderfolgenden Tagen jeweils vor- und nachmittags im warm-sonnigen Wetter. Die Trainingseinheiten fanden auf der Laufbahn im Stadion sowie im direkt vor dem Hotel liegenden Sandstrand am Meer statt. Die Athletengruppe wurde von Trainer Walter Porsche angeleitet.

Das Training war vor allem auf die Stärkung von Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Technik in der Mittelstrecke, im Sprint und in den Wurfdisziplinen ausgerichtet. Alle Athleten absolvierten ein hervorragendes Training im Rahmen ihrer persönlichen Möglichkeiten bei möglichst viel gemeinsamen Anteilen, das täglich auf die in solchen Trainingslagern immer auftretenden „Wehwehchen“ angepasst wurde.

Die Trainingsgruppe zeichnete sich tagsüber durch Zusammenhalt, Zähigkeit und Disziplin (zum Beispiel Serienläufe mit einem an der Hüfte befestigten Schleppschlitten), abends durch Gemütlichkeit und harmonischen Beisammensein (Eis- und
Pastaessen) aus. Ein freier Nachmittag diente zur Regeneration von den Anstrengungen und Mühen des Trainingslagers, wobei sich die Gruppe für die Besichtigung des Fürstentums San Marino entschied. Alle waren sich einig, dass das Trainingslager auf jeden Fall im nächsten Jahr fortgesetzt werden soll.

Die Trainingsgruppe setzte sich aus folgenden Athleten zusammen:
Peter Alraun (B- Jugend: Speer, Kugel, 800 Meter), Christoph Bauer (Jahrgang `67: 400, 800, 1500, 3000, 10 000 Meter), Felix Bauer (B-Jugend: 400,
800, 1500 Meter), Lukas Bauer (BSchüler: Speer, Hürdenlauf, Vierkampf), Leonie Fabisch (A-Schülerin: 100, 200, 300 Meter, Weitsprung,
Hürdenlauf), Michael Fabisch (Jahrgang 59: New-York-Marathon, 400,
800 Meter), Nils Fabisch (B-Jugend: 400, 800 Meter), Martin Hefner (Jahrgang
72: 400, 800 Meter) und Fabian Lesniak (B- Jugend: Speer, Kugel). Die Trainingsgruppe wurde von Barbara Bauer mitbetreut.