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30.09.2015

 

Wo Spaß und Freude noch über den Kampfgeist dominieren

Nachwuchsathleten der FSV feiern erfolgreichen Abschluss der Schülerliga 2015 

Am vergangenen Sonntag war es auf der Sportstätte Waldeck der TG Schwenningen so weit. Die Ergebnisse der Schülerliga 2015 wurden nach Abschluss der Wettkämpfe für die Serie der Schülerliga 2015 letztmals addiert. 

Die Schülerliga ist eine Serie von vier Wettkämpfen, die in Form eines Mannschaftswettbewerbs aufgerufen ist. Hierbei sind folgende Disziplinen zu absolvieren: Weitsprung, 30m Sprint, Schlagballwurf und Staffellauf. Gewertet werden jeweils alle Teilnehmer einer Mannschaft über alle Termine hinweg. Dies fördert und unterstreicht die Wichtigkeit des Teamgeistes in diesen Altersklassen. Die Serie des sportlichen Kräftemessens  startete am 13.05. in Sulgen und führte über Deißlingen am 19.06. und Rottweil am 17.07 und schliesslich zum vierten und letzten Wettkampfort der Sportstätte Waldeck der TG Schwenningen am 27.09.2015.

Der FSV Nachwuchs war in den Wettkämpfen mit  drei Mannschaften vertreten und zwar jeweils in den Altersklassen U8, U10, und U12. Bei sonnigem Wetter und teilweise recht frischem Wind konnten die jungen Athleten umsetzen und zeigen, was sie in den letzten Monaten unter der Leitung ihrer Trainerin Grit Müller geübt und trainiert hatten, um es dann an diesem entscheidenden Wettkampf abrufen zu können. Teilweise waren wieder engagierte Zweikämpfe zu sehen und jede Nachwuchsathletin und jeder Nachwuchsathlet kämpfte - in den meist gemischten Gruppen - um jede Sekunde und um jeden Zentimeter.

Auch wenn hier in der Regel noch die olympische Maxime "dabei sein ist alles" im Vordergrund steht, so konnten unter dem Strich letztlich folgende anerkennenswerten Platzierungen erreicht werden: Die U8 erreichte mit 328 Punkten den 5. Platz, die U10 kam mit 497 Punkten ebenfalls auf Platz 5. Die Gruppe der U12 war mit  nur vier Teilnehmern leider nicht vollzählig am Start und konnte somit nicht die angestrebte Punktzahl erzielen. Dennoch konnte sie mit 533 Zählern noch den achtbaren 8. Platz belegen.

Mit diesem letzten Wettkampf beendeten die Jüngsten die Saison 2015 und beginnen diese Woche mit dem Wintertraining in der Neckarturnhalle. Hier werden dann wieder fleissig die Grundlagen für die Schülerliga 2016 gelegt, um das Trainierte dann in der neuen Saison wieder in die Wettkämpfe einzubringen.

 

 

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15.09.2015

 

Hoch, höher, Samuel Rössler

Fünf Athleten der FSV Leichtathletik-Jugend überprüften am 13.09.2015 in Balingen ihre aktuelle Form

Am letzten Tag vor dem Schulbeginn nach den langen Sommerferien waren fünf FSV Jugend-Leichtathleten in Balingen dabei, um ihre aktuelle Form zu testen. Im Balinger Au-Stadion war zu dem bereits das 32. mal stattfindenden und somit zurecht traditionellen "Weilstetter Volksbank-Meeting" aufgerufen worden. Und die Ergebnisse waren zum Teil hervorragend.

Allen voran gab an diesem Tag Samuel Rössler (M14) der Konkurrenz den Weg vor und konnte mit zwei Siegen bei Hoch- und Weitsprung seine überzeugende Form unter Beweis stellen. 

Der Einstieg in den Wettkampf war für Samuel der Hochsprung. Beginnend mit einer Einstiegshöhe von 1,55m, überzeugte er mit hervorragender Technik und souveräner Leichtigkeit, die Lust auf "mehr" machten. So konnte auch der zwischenzeitlich einsetzende leichte Regen dieses "Mehr" nicht beeinflussen. Mit Ausnahme der Höhe von 1,67m, für die er ein zweites Mal anlaufen musste, übersprang Samuel Rössler die Latte jeweils im ersten Versuch gekonnt. Dann die nächste Stufe = 1,70m. Würde er diese Höhe meistern? Und ja!  Bereits im ersten Versuch übersprang er nicht nur die 1,70m, er steigerte mit diesem Sprung gleichzeitig seine persönliche Bestleistung um satte 6cm und wurde - mit deutlichem Abstand zum zweiten Platz - hoch verdient Sieger des Hochsprungwettbewerbs.

Auch im Weitsprung setzte er bereits mit seinem ersten Versuch ein deutliches Zeichen: 5,30m. Aber da war noch mehr drin an diesem Tag. Und Samuel Rössler lies sich bis zu seinen Versuchen fünf und sechs Zeit, um die Spannung zu erhöhen. Dann flog er auf 5,43m. Das bedeutete auch im Weitsprung den eindeutigen Sieg, erneut gekrönt ebenfalls mit neuer persönlicher Bestleistung.

Auch Christin Rodinger (M14) zeigte ihren sehr beachtlichen Leistungsstand in Bezug auf den am kommenden Wochenende stattfindenden Siebenkampf.

Während Christin im 100m Lauf den Konkurrentinnen noch den Vortritt lies und mit 14,42s den 7. Platz belegte, zeigte auch sie sodann im Hoch- und Weitsprung wer an diesem Tag die Siegerehrungen in diesen Disziplinen für sich beanspruchen würde. Wo für andere bereits Endstation angezeigt war, begann für Christin bei einer Höhe von 1,49m der Wettbewerb erst.  Die sich anschliessenden 1,55m übersprang sie dann noch mühelos im ersten Versuch, wurde dann aber ein Opfer ihrer selbst. Wegen eines zu langen Anlaufs patzte sie bei 1,60m. Dennoch ging Christin Rodinger als klare Siegerin aus diesem Wettbewerb hervor.

Souverän und sehr konstant war dann wiederum ihre Weitsprungserie mit Weiten von 4,66m und 4,51m. Und auch hier bedeuteten 4,66m Platz 1 und die Siegesmedaille für Christin.

Allerdings sollte die beste Leistung von Christin Rodinger an diesem Tag in Balingen erst noch kommen. Aufgerufen war das Kugelstoßen. Zunächst zeigte ihr Einstieg in diesen Wettbewerb technisch deutliche Verbesserungspotentiale. Problem erkannt, Problem gebannt! Und so markierte bei Christins letztem Versuch die Kugel die Weite von10,40m. Diese Weite übertraf die Weite der hervorragend mitkämpfenden Konkurrentin aus Geislingen um zuletzt 9cm, die diese auch erst in ihrem letzten Versuch realisierte. Nach zwischenzeitlicher Hochspannung pur somit abermals überzeugender Sieg für Christin Rodinger auch im Kugelstoßen.

Ebenfalls in Balingen am Start waren Sophia Roßbach-Emden (W13), Carolin Herrmann (W15) und Kim Ehrenberger (U18). Alle drei Athletinnen traten in verschiedenen Sprintdisziplinen an. So durchlief Sophia in ihrem ersten Wettbewerb in diesem Jahr und nach sechs Wochen Ferienauszeit die 75m Strecke in 11,97s (Platz 12) und Carolin die 100m Distanz, in ihrem ersten Wettkampf nach ihrer Verletzung, in 14,06 s (2. Platz). Kim startete über die längere 400m-Strecke und konnte mit 67,70s Rang fünf erzielen.

Nach dem Ende der Sommerpause ist die FSV Leichtathletik-Jugend jetzt voll gefordert mit den Vorbereitungen auf den am 03. Oktober im FSV-Stadion auf dem Moos stattfindenden Kreisvergleichskampf der U14 und U16 der Leichtathletikkreise Ludwigsburg und Tübingen sowie auf die, die Freiluftsaison beendenden Abschlusssportfeste.

 

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13.09.2015

Es war das Rennen des Christoph Bauer

Starker FSV Leichtathlet Christoph Bauer bei der Deutschen Seniorenmeisterschaft im 10 km Strassenlauf am 06.09.2015 in Bad Liebenzell am Start

Was für ein Tag, dieser Sonntag. Bei idealem Laufwetter mit herrlichem Sonnenschein und leichtem Wind waren insgesamt 645 Läufer in Bad Liebenzell zu den Meisterschaften am Start zusammen gekommen.

Gestartet wurde in zwei Gruppen. In der ersten Gruppe waren die Männer der Altersgruppe M30 bis M45 aufgerufen. Unter ihnen war der FSV Leichtathlet Christoph Bauer (Altersgruppe M45)

gleich im ersten Lauf dabei. Diese starke Startergruppe umfasste selbst mehr als 400 Läufer.

Die eingerichtete Laufstrecke betrug 2,5 km und musste entsprechend vier mal durchlaufen werden. Die Streckenführung erfolgte durch Bad Liebenzell an der Nagold entlang und

durch die Stadt zurück zum Kurpark. Durch einen langen Teilabschnitt abwärts zur Nagold und dann wieder bergan zum Kurpark war die Strecke insgesamt recht anspruchsvoll. Und es war das Rennen des Christopf Bauer.

Er durchlief die 10 km Strecke in 36 Minuten und 45 Sekunden. In seiner Altersklasse errang er damit den beachtlichen und guten 15. Platz in einem ambitionierten und starken Teilnehmerumfeld.

In der zweiten Startergruppe waren dann alle Frauen und Männer über M50 unterwegs. Insgesamt 645 Athletinnen und Athleten die sich zu der Deutschen Seniorenmeisterschaft versammelt hatten waren ein toller Erfolg für die Veranstalter aber auch für die angetretenen Athletinnen und Athleten und ihre gezeigten Leistungen.

 

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20.07.2015

 

Die FSV Leichtathleten Christin Rodinger und Samuel Rössler bringen jeweils eine Silbermedaille mit ans Moos

Beide Leichtathleten brillierten am Samstag in Essingen bei bei den Württembergischen Meisterschaften U16 im Hochsprung erneut

Was für ein Wetter! Der Wind wird uns allen in Erinnerung bleiben. Entsprechend war es ein denkwürdiger Wettkampf, bei dem die Leichtathleten vom Moos ein weiteres Mal wichtige Platzierungen bei überregionalen Wettkämpfen für sich verbuchen konnten. Sowohl Christin Rodinger (W14) als auch Samuel Rössler (M14) stiegen bei den Landesmeisterschaften U16 In Essingen, Kreis Ahlen, hoch hinaus und belohnten sich selbst jeweils mit dem Vizemeistertitel im Hochsprung.

Während Christin Rodinger in dieser Saison schon bei mehreren Wettkämpfen, zuletzt bei den Süddeutschen Meisterschaften in Kassel, ihre Erfahrung vertiefen und sehr gute Platzierungen belegen konnte, waren für Samuel Rössler die Württembergischen Meisterschaften erst der zweite Wettkampf in dieser Saison. Und erneut meldete er sich eindrucksvoll zurück. Für den im kleinen Essinger Stadion ausgetragenen Wettkampf hatte er sich sehr souverän bereits Ende Juni in Konstanz bei den Regionalmeisterschaften die notwendigen Qualifikationen für den Start in gleich drei Disziplinen erkämpft.

Seine sehr guten Leistungen konnte er dann mit dem Vizemeistertitel im Hochsprung M14 krönen. Angefangen mit der Höhe 1,50m übersprang er die nächsten beiden Höhen problemlos im ersten Versuch. Für die 1,61m sowie seine neue persönliche Bestleistung von 1,64m benötigte Samuel dann jeweils zwei Versuche. Dies schmälerte allerdings seine hervorragende Leistung in keiner Weise. Er erkämpfte er sich am Ende mit 1,64m hoch verdient die begehrte Silbermedaille.

Im Weitsprung sahen sich Samuel und die anderen Wettkampfteilnehmer dann mit sehr stark böigem Seitenwind konfrontiert. Dieser machte einen konstant guten Anlauf nahezu unmöglich. Den im zweiten Versuch gesprungenen 5,10m konnte Samuel im Weitsprung Endkampf der acht besten Athleten leider an diesem Tag nichts mehr verbessern. Am Ende belegte er den guten sechsten Platz.

Irritationen gab es in der Folge bei seinem 100m Lauf. Mit der ordentlichen Zeit von12,81s (neue persönliche Bestleistung) durchlief er als Vierter das Ziel und wurde zunächst aber als "nicht angetreten" gewertet. Dem postwendend folgenden Einspruches seines Trainers Walter Porsche wurde zwar stattgegeben, allerdings reichte diese Vorlaufzeit hauchdünn nicht für die Qualifikation auf einen der nur sechs Plätze für den 100m Endlauf.

Hochspannung dann beim Hochsprung der weiblichen Jugend W14. Mit gutem Selbstvertrauen war Christin Rodinger in ihrer Paradedisziplin am Start. Mit angetreten waren neben ihr die Süddeutsche Meisterin Sharonbright  Enow Abio aus Tübingen sowie auch die bei diesem Wettkampf Drittplatzierte Jara Ellinger aus Heilbronn. Dies versprach einen spannenden und hochklassigen Hochsprungwettbewerb. Um sich voll auf diesen Wettkampf konzentrieren zu können, verzichtete Christin auf ihren Start bei dem zeitgleich stattfindenden Zeitvorlauf über 80m Hürden. Mit ihrer neuen, zuletzt in Kassel übersprungenen Bestmarke von 1,64m im Rücken, sprang Christin alle Höhen bis einschliesslich 1,63m souverän jeweils im ersten Versuch. Die Höhe von 1,66m konnte sie dann leider erst im Dritten Versuch bezwingen, während Jara Ellinger diese bereits im zweiten Versuch meisterte. An der Höhe von 1,69m scheiterte Christin mit den neu geschaffenen Wort ihres Trainers Walter Porsche nur "stoffdünn". Das war dann auch die Entscheidung. Aufgrund der geringeren Anzahl von Fehlversuchen über 1,66m errang Christin vor der gleich hoch springenden Sharonbright die Silbermedaille, musste sich aber ihrerseits Jara Ellinger die bei gleicher Höhe einen einzigen Fehlversuch weniger hatte, geschlagen geben und ihr den Titel der Württembergischen Meisterin überlassen. 

Im Kugelstossen startend konnte Christin dann ihre Wettkampfstärke erneut unter Beweis stellen. Im Endkampf überwand sie im letzten Versuch ihre bisherige Bestmarke von 10,11m und landete die 3kg-Kugel bei sehr guten 10,19m. Damit erzielte sie als Abrundung ihrer tollen Leistungen bei den Württembergischen Meisterschaften den guten 4.Platz.

Pech für die eigentlich dritte FSV Leichtathletin im Bunde der U16. Carolin Herrmann musste bei diesen Meisterschaften verletzungsbedingt pausieren und konnte so leider nur zuschauen.